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Erfolgsgeschichte

Sandra und Michael

Sandra (31, Polizeikommissarin) aus Staßfurt lernte bei PARSHIP.de Michael (45, Referatsleiter) aus Halle kennen und lieben. Ihre Geschichte schildern die beiden im Dialog:

"Sandra: Am Valentinstag 2005 saß ich abends allein in Staßfurt (Sachsen-Anhalt) vor meinem Rechner. Benjamin, mein Sohnematz, schlief nebenan. Als ich durchs Internet stöberte, öffnete sich ein Pop-up-Fenster => Parship. Zunächst klickte ich es weg. Als es sich wenig später erneut öffnete, las ich interessiert den Text: kostenloser Partnerschaftstest. Warum nicht? Also beantwortete ich die Fragen, und noch bevor meine 'Ich über mich'-Seite fertiggestellt hatte, meldete mein Provider eine neue Nachricht im Parship-Postfach. Oups, nach nicht einmal 5 Min. Die Neugier besiegte die Zweifel & um die Nachricht lesen zu können, schloss ich eine 6-monatige Mitgliedschaft ab.

Ich kam mit dem Mailen gar nicht hinterher, so viele Kontaktanfragen wurden geschickt. Spät abends, als ich dann endlich Zeit zum Stöbern in den Partnervorschlägen hatte, entdeckte ich auf der dritten Seite ein Profil, dessen Verfasser mit mir 73 MP hatte und aus dem 06er PLZ-Gebiet stammte. Im Profil war die Rede von 'Chemie muss stimmen' etc. 06er PLZ und Chemie gehört einfach zusammen. Und da ich dort aufgewachsen bin, verfasste ich ein kurzes Kontaktgesuch. Vielleicht kannte ich ja den Verfasser persönlich. Es blieb auch bei dieser einen Kontaktanfrage meinerseits.

Zur gleichen Zeit in Halle (Saale) ...

Michael: 6 Monate war ich nun schon Kunde bei Parship. Etliche Kontaktgesuche verfasst, auf etliche reagiert, einige Kontaktsuchende getroffen. Aber es war nichts 'Richtiges' dabei, niemand, bei dem auch nur ein Fünkchen hätte überspringen können. Verlängern? Lieber nicht, die Ausgabe kann ich mir sparen. Andererseits, einen Partner, so einen richtigen, findet man ja auch nicht von heute auf morgen. Na gut, also verlängern.

Und am nächsten Tag, dem ersten der Verlängerung, kam ein Kontaktgesuch: 'Halloho ;o) bin am Steckbrief irgendwie 'kleben' geblieben. Fand ich gut, zumal bei PLZ 06 ja nicht nur persönlich viel Chemie war und ist, die stimmen muss (bin im 06er aufgewachsen).' Na ja, besonders aussagekräftig war diese Nachricht nicht, aber immerhin jemand in der Umgebung, und das Profil las sich ganz gut. Also fix geantwortet. Und die Nachrichten wurden immer länger und ausführlicher, immer persönlicher, das Warten auf eine Antwort immer quälender.

Einmal machte sie einen Fehler und redete mich mit einem anderen Vornamen an. Eigentlich nichts Schlimmes, kann ja passieren, andererseits, mit wie vielen Kerlen stand sie denn noch in Kontakt? Warum überhaupt darüber Gedanken machen, ist doch nur ein Kontaktgesuch. Wirklich? Warum war mir das nicht egal? Es war nicht mehr die anonyme Chiffre, austauschbar wie all die vielen Kontakte in den ersten 6 Monaten. Schon nach den ersten zwei Wochen gab es eine Verbindung, die ich nicht abreißen lassen wollte. Also über die verkehrte Anrede hinweggesehen. Und siehe da, mir passierte derselbe Lapsus. Die Artwort kam prompt: 'Erwischt!' Und weil ich daraufhin über Stunden keine Antwort mehr bekam (aus banalem Grund, wie sich später herausstellte), war mir zum ersten Mal so richtig bewusst, sie bedeutete mir mehr ...

Beide: Von nun an flogen täglich Mails hin & her. Zunächst allgemein gehalten, noch schon nach 2 Wochen änderte sich der Schreibstil zusehends. Die Zeilen wurden persönlicher, herzlicher. Ein Mal haben wir auch tapfer telefoniert.

Vor dem ersten Treffen am 12.03.2005 waren wir beide super aufgeregt. Wir hatten uns in Michaels Wohnung zum gemeinsamen Kochen verabredet. Eigentlich nicht unsere Art, aber wir hatten beide schon so viel Vertrauen & Gefühl füreinander.

Sandra: Es war mein erstes Treffen dieser Art überhaupt. Und dann gleich in seiner Wohnung. Auf der Fahrt dorthin klopfte mein Herz, zitterten meine Knie so stark, dass ich ständig umdrehen & wieder nach Hause fahren wollte. Mein Auto fuhr wie von selbst zu seiner Adresse. Ich ging die vielen Treppen zu Michaels Wohnung hinauf. Da stand er - lässig am Türpfosten gelehnt - und sah so ganz anders aus als auf dem Foto: viel größer und schlanker. Nach kurzer Begrüßung gab es zwei, drei Gläser Sekt. Ich trank, damit ich nicht so schnell wieder von ihm wegfahren musste.

Michael: Ich schenkte aus dem gleichen Grund immer nach. Wir redeten stundenlang. Gegen 20 Uhr schafften wir den kurzen Weg zur Küche. Sandra schnippelte den Ingwer, während ich kochte. Unsere Blicke trafen sich, und es war wie ein Feuer, das zwischen uns funkte. Ich war so aufgeregt, dass ich nur wenig Hunger hatte. Ich fand es beruhigend, dass sie mit mir mithielt und die Flasche Sekt so zügig leerte. Denn sie würde doch nicht ihren Führerschein riskieren. Mir kam es darauf an, sie möglichst lange in der Wohnung zu halten, ich hatte das Gefühl, wir hätten uns unendlich viel mitzuteilen, so als ob wir jahrelang aufeinander gewartet hätten!

Sandra: Aber das Essen war wirklich lecker. Ich habe extra zwei Portionen gegessen, damit ich ein paar Minuten länger in seiner Nähe bleiben kann. Nach dem Essen setzten wir uns wieder ins Wohnzimmer. Ständig war eines der Teelichter aus. Ich fragte mich, warum er solche billigen gekauft hatte, die nicht mal eine Stunde hielten. Wir saßen immer noch brav nebeneinander, die Spannung war kaum auszuhalten. Ich wollte ihn anfassen, spüren, begreifen, meinen Kopf auf seine Brust legen. Aber nichts. Als letzten Versuch startete ich den altbekannten Handgrößenvergleich. Damit war das Eis und die Scheu endlich gebrochen, wir lagen uns in den Armen, dann war es selbstverständlich: der erste Kuss, vorsichtige Streicheleinheiten.

In der Zwischenzeit waren knapp 8 Stunden vergangen, die uns wie wenige Minuten vorkamen. Der Schnee glänzte im Morgengrauen auf dem Dach des Nachbarhauses. Ich war müde und wollte schlafen. Am liebsten wäre ich bei ihm geblieben, hätte mich an Michael, in seine Arme gekuschelt. Aber er hat mich dann zum Auto gebracht, und ich bin nach Hause gefahren. Unterwegs summt mein Handy. Beim Lesen der SMS 'Ich liebe Dich' wäre ich fast in die Leitplanken gefahren. Ich habe mich riesig darüber gefreut & war schlagartig wieder wach. Zu Hause angekommen habe ich als erstes meine Parship-Nachrichtenbox aufgeräumt, allen viel Glück gewünscht & mich verabschiedet. Schon damals war ich mir sicher, dass ich in Michael den Mann fürs Leben gefunden habe.

Wir sahen uns an den Wochenenden, telefonierten & simsten täglich einige Male. Ende April fuhren wir spontan übers Wochenende in den Center Park. 3 unbeschwerte Tage voller Leidenschaft.

Michael: Von da an ging alles rasend schnell. Wir verlobten uns am 15.05.2005. Ganz unromantisch, weil es mir so situationsbedingt in den Sinn kam. Sandra dachte erst, ich mache Witze. Doch spätestens als wir die Ringe aussuchten war klar, jetzt wird es ernst.

Als nächstes wurden Sandras Versetzung und der Umzug nach Halle geplant. Die glücklichen Umstände ermöglichten uns die Ersteigerung eines ehemaligen Ladens in unserem Wohnhaus, so dass für die Familie ausreichend Platz zur Verfügung stand. Im September wurden die Möbel in Staßfurt gepackt, zeitgleich mit der Versetzung.

Sandra: Zum Glück kamen 'meine zwei Männer' auch immer besser miteinander klar. Inzwischen können sie genau so wenig ohne einander wie ich ohne sie.

Die folgenden Monate waren mit den Hochzeitsvorbereitungen erfüllt, und am 11.03.2006, genau 364 Tage nach unserem ersten Treffen, war es endlich soweit! Um 12 Uhr gaben wir uns in Halle (Saale) das Ja-Wort, trotzten Schnee, Wind und Kälte und feierten ausgiebig mit unseren Freunden & Familien. Nun basteln wir am nächsten Parship-Nachwuchs.

Kurz und gut, dem Parship-Team ein herzliches Dankeschön, dass wir unser Glück dort finden konnten. Wir werden alles dafür tun, es ein Leben lang festzuhalten."

Sandra (31), Polizeikommissarin, und Michael (45), Referatsleiter

Zur Hochzeit von Sandra und Michael am 11. März 2006 gratuliert das gesamte PARSHIP-Team sehr herzlich!

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