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Egal ob man sich als auserwählte Trauzeugin oder als zukünftige Braut mit dem Thema Hochzeitseinladungen befassen darf: Die Frage, wie man die Gäste am besten zum bevorstehenden Fest einlädt, wird nicht selten zum ersten kräftezehrenden Stolperstein auf dem Weg zum gelungenen Fest. Handgeschrieben auf Büttenpapier, gedruckt mit Fotos vom jungen Glück oder originell verpackt in einem Luftballon mit persönlicher Übergabe - für Hochzeitseinladungen gibt es mindestens ebenso viele Möglichkeiten wie für das passende Brautkleid.
Hochzeitseinladungen als Bote des Festes
Besonders in ländlichen Regionen ist es bis heute üblich, den Gästen die Hochzeitseinladungen persönlich zu überbringen. Manchmal übernimmt der Hochzeitslader diese Funktion - die Gäste erhalten ihre Hochzeitseinladungen dabei in der Regel nicht in schriftlicher Form. Üblicher sind inzwischen jedoch Hochzeitseinladungen auf Papier. Egal ob diese am Ende dem Eingeladenen vom Paar selbst überreicht werden oder der Postbote diese Aufgabe übernimmt, spiegeln Hochzeitseinladungen den Charakter des Festes. Wer Wert darauf legt, seiner Hochzeit eine ganz eigene Note zu verleihen, wird für die Hochzeitseinladungen zum besten Kunden im Bastelgeschäft. Ob Embossing, Scrapbooking oder Filztechnik: Den Gestaltungsmöglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt.
Gedruckt und trotzdem persönlich
Ein wenig Geduld und Geschicklichkeit sollte man für diese Form der Hochzeitseinladungen aber mitbringen - und auch das entsprechende Budget. Spezialpapiere und Bastelzubehör schlagen erheblich ins Kontor. Hochzeitseinladungen aus der Druckerei erweisen sich im Vergleich dazu oft als Schnäppchen, insbesondere bei größeren Stückzahlen und einem passenden Angebot. Auch wenn im Internet viele Anbieter inzwischen auf am eigenen Computer gestaltete Hochzeitseinladungen spezialisiert sind, kann sich ein Preisvergleich mit einer örtlichen Druckerei lohnen. Mit der entsprechenden Software lässt sich die Druckvorlage für die Hochzeitseinladungen leicht selbst gestalten. Persönliche Anrede und Unterschrift auf den gedruckten Hochzeitseinladungen nicht vergessen: Schließlich wird das eine Hochzeit mit Freunden und Familie, keine Massenveranstaltung auf dem Oktoberfest.
Keine Hochzeitseinladungen per Mail
Ein klares No-Go hingegen sind Hochzeitseinladungen, die per E-Mail auf die Reise gehen. Auch wenn der Text noch so gut formuliert wurde, verführt solch eine Nachricht im Posteingang nicht unbedingt dazu, sich auf das Fest zu freuen. Zumal Hochzeitseinladungen in der Regel so früh auf die Reise geschickt werden, dass eine Karte aus Papier die zukünftigen Gäste oft über Monate als Erinnerungssignal am Kühlschrank begleitet. Und mit ihrem hübschen Design jeden Morgen die Vorfreude auf Ihren schönsten Tag neu erleben lässt.
Maya Kristin Schönfelder/PARSHIP
Bücher zum Thema
Barbara Keiner: Traut euch. Elegante, einfach zu bastelnde Karten für die Hochzeit. Vielseidig 2007, 6,90 EUR
Helene Ludwig: Unsere Hochzeit. Inspirationen für den schönsten Tag. Frech 2008. 16,90 EUR